|
|
|
|
|
|
Das Projekt wurde im Rahmen der EU - Gemeinschaftsinitiative LEADER+, mit einer Co-Finanzierung des Landwirtschafts - ministeriums Mecklenburg - Vorpommerns sowie des Landkreises Müritz gefördert.
|
 |
|
|
|
|
|
|
| Gutshäuser in Mecklenburg |
|
 Im Zinnenhaus, um 1850 gebautes Wirtschaftshaus des Gutes, erwartet den Besucher eine für unsere ländliche Region ungewöhnliche Ausstellung.
Sie ist einer Periode mecklenburgischer Geschichte gewidmet, in der die sonst so konservativen Gutsbesitzer ungewöhnlich mutig wurden und in den Welthandel eingriffen.
 |
|
Während einer Zeitspanne von 20 - 30 Jahren, in der Mitte des 19. Jhd., befuhren mecklenburgische Galeassen, Briggs und Barken mit so ungewöhnlichen Namen wie "Graf Hahn - Basedow" oder "Mecklenburgische Ritterschaft" die Weltmeere.
Warum das so war - das zeigt die Ausstellung "Von Mecklenburg in die Welt" im Ludorfer Gutsmuseum.
|
|
Welche Möglichkeiten gab es Mitte des 19. Jhd. für die Jugend in Mecklenburg und Pommern ? |
|
Wohl wenigsten blieben in ihrem Heimatort. Die anderen zogen in die Welt!
Die Mädchen gingen „in Stellung“, z. B. als Dienstmädchen, in die Haushalte der Hauptstadt Berlin, so sie aus Pommern kamen oder in das reiche Hamburg, wenn sie aus Mecklenburg kamen.
Die jungen Männer, die nicht auf den Gütern blieben, zogen noch weiter weg in die Welt.
|
|
 Wie z. B. der 1858 geborene Friedrich Wilhelm Herzfeldt aus Hedwigshof bei Ückermünde in Vorpommern, der als Seemann Ende des vergangenen Jahrhunderts nach den „Häfen des La Plata“ in Südamerika fuhr.
Dessen hier ausgestellte Seekiste seinen ganzen Haushalt für die mehrmonatige Fahrt enthielt.
 |
|
Die Bemalung der Seekiste, wie auch das naive Schiffsportrait der „Olinda“ ließen sich die Seeleute von Marinemalern, die es in allen großen Häfen der Welt gab, anfertigen.
Die „Seefahrtsbücher“ waren und sind bis heute die wichtigsten Dokumente eines jeden Seemanns, die seine Fahrenszeiten und Ziele nachwiesen. Daraus errechneten sich Urlaub, Heuer und Beförderungsmöglichkeiten. |
|
  | Die Dreimastbark"von Heyden- Cartlow" |
|
Wie es sonst auf den mecklenburgischen Gütern zuging, besonders das dörfliche Leben betreffend, sowie die eingesetzten landwirtschaftlichen Geräte, ist Gegenstand des zweiten Teils des Museums.
|
|
 | Polnische Gäste bei einem Besuch des Gutsmuseums  |
|
 | Geräte des täglichen Bedarfs  |
|
 | Der Verein "Historisches Gutsensemble Ludorf" betreut das Gutsmuseum und pflegt die Außenanlagen.  |
|
|
|
|
| Erleben Sie Ihren Urlaub auf dem Land! |
|
|
|